Projekte

Interregprojekt „Barrierefreie Naturerlebnisse für Menschen mit Beeinträchtigung“

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Wenn die Erde Märchen erzählt, – verschwundenen Traditionen, Gehöften und Glashütten auf der Spur.

Das ist einer der Titel für eine völlige neue Veranstaltungsidee, mit dem behinderten Menschen aus Tschechien und Österreich Naturerlebnisse ermöglicht werden sollen.

„Gerade in Zeiten, in denen die Schlagwörter Integration und Inklusion von beeinträchtigten Personen in aller Munde sind, wollen wir mit unserer Initiative ein verbindendes Zeichen über die nationalen Grenzen hinaus, setzen“, sagt Projektkoordinator Andreas Kerbler vom REWISA Netzwerk.

Gemeinsames Tun, Kennenlernen der Abläufe und des Lebens mit und in der Natur und die Belebung der Grenzregion sind wichtige Kernpunkte, die verwirklicht werden sollen.

Das Modul ist Teil des Veranstaltungszyklusses „Barrierefreie Naturerlebnisse für Menschen mit Beeinträchtigung“, welcher von den Vereinen REWISA Netzwerk aus Österreich und Stroom Dub Prachtice aus Tschechien getragen und vom Kleinprojektefond Interreg. AT /CZ der Europäischen Union maßgeblich unterstützt und finanziert wird.

Bei dieser Veranstaltungsreihe können sich Menschen mit besonderen Bedürfnissen aus den beiden Ländern treffen und spannende Abenteuer und Geschichten in und um die Natur erleben. Ziel ist, diese Veranstaltungsreihe als Fixpunkt für beeinträchtigte Menschen in den kommenden Jahren zu etablieren.

Bei der Exkursion am letzten Donnerstag, dem 11. Juli, wurden den 30 TeilnehmerInnen in der Böhmerwaldschule historische Bilder und ein kurzer Film über die harte Arbeit in der Holzwirtschaft der vergangenen Jahrhunderte im Böhmerwald gezeigt. Anschließend wurde das Holzschwemmen im „Schwarzenbergschen Schwemmkanal“ auch ausprobiert.

 

Weiter Informationen zur Exkursion sowie die Kontaktdaten der Projektverantwortlichen in Österreich und Tschechien finden Sie hier.

Mehr über Stroom Dub Prachtice erfahren Sie hier

Anfragen an die Böhmerwaldschule sowie Anmeldungen zu deren Kurs- und Erlebnisangeboten  können Sie hier durchführen.

Hier gehts zum Info-Folder in deutscher Sprache: im PDF-Format oder als PowerPoint.

Hier gehts zum Info-Folder in tschechischer Sprache: im PDF-Format oder als PowerPoint.

 

 

Familiengarten in Wels

 

In Wels wurde ein kleiner Familiengarten mit einem wunderschönen Innenhof (Material 0/16 er Kalkbruchschotter) sowie Spielmöglichkeiten für die Kinder gestaltet. Im Innenhof wurde sowohl eine Nische für die Kinder als auch eine Nische für die Erwachsenen geplant, weil sich hier die Abendsonne schön anlegt. Die Erdaushubhügel warteten auf die Planierung. Aber wo spielen die Kinder? Na am Hügel – so waren die Besitzer schnell dafür zu haben, die Böschungen zu belassen. Stauden und Kräuter wurden mit Kompostgabe eingepflanzt. Anschließend haben wir mit unbehandelten Robinienstämmen Hochbeete, Spielgeräte und Kompostmieten gebaut.

Planung und Bauleitung: Firma Andreas Kerbler Naturnahe Gartenplanung

Ausführung: Manfred Luger Naturgartengestaltung

Pflanzen: Institut Hartheim und Alternativer Gartenbau Hauser

Alles Mitgliedsbetriebe vom REWISA Netzwerk

 

Böschungsgarten in Neuhofen

 

Ziel des Projekts in Neuhofen war es, in die sehr steile Böschung sowohl einen begehbaren Weg bis in den oberen Gartenbereich als auch, neben der Terasse, eine ebene Fläche sowie einen Gemüse- und Obstgarten in das Gelände einzufügen.

Die Böschung wurde mit trocken verlegten Steinmauern und Steinstiege aus Stainzer Gneis entschärft und gestaltet. Gleichzeitig konnten dadurch Hochbeete für den Gemüse und Kräuteranbau gewonnen werden. Der obere Gartenteil wurde mit Obstbäumen und Beerenobst bepflanzt. Die bestehende Blumenwiese wurde teilweise erhalten, da bereits vor Projektstart, dank des mageren Standortes, viele schöne Wiesenkräuter angesiedelt waren. Zusätzlich wurde die Blumenwiese durch Initialpflanzung aufgewertet.

Ein kleiner Ausflug in die ökologische Bedeutsamkeit von Steinmauern, offenen, unbewachsenen Stellen und Abbrüchen…

Die Steinmauern sind ein wertvoller Lebensraum für Amphibien, Kleinsäugetiere und Insekten. Durch die wärmespeichernde Wirkung der Steine gedeihen auch viele Trockenheit und Wärmeliebende Pflanzen besonders gut. Offene Stellen und Abbrüche zu belassen ist wichtig für Wildbienenarten da mehr als die Hälfte der knapp 600 Wildbienenarten unserer Breiten Bodenbrüter sind. Sie brauchen diese südausgerichteten Ruderalbereiche.

REWISA Saatgut: Fa. Blumensaat (Bangerl Erich).

Planung und Anleitung: A. Kerbler Naturnahe Gartenplanung

Mauerbau und Ausführung: Fa. Manfred Luger Naturgartengestaltug

Pflanzen: REWISA Institut Hartheim und Andreas Kerbler Pflanzenhandel

 

Betriebsgelände viadonau Aschach

 

Das neue Betriebsgelände wurde von den beiden Planern des REWISA Netzwerkes Konstanze Schäfer (Naturspielplatzbau) und Andreas Kerbler (Naturnahe Gartenplanung) gestaltet. Wie immer war das Ziel möglichst mit lokalen Materialien zu arbeiten und möglichst wenig Fläche zu versiegeln.

Die Flächen wurden mit 0/16 Granitschotter ausgefüllt und heimische REWISA Stauden sowie heimische Bäume in die Anlage gepflanzt.

Eine Böschung wurde für die MitarbeiterInnen mit Küchenkräutern gepflanzt. Kleine Gartenabschnitte mit Rewisa Wildfrüchten, andere mit Trauben und Säulenobst attraktiver gestaltet.

Die Parkflächen wurden mit verschiedenen Schotterfraktionen zum Schotterrasen vorbereitet.

Saatgut: Rewisa Betrieb Voitsauer Blumensamen (Karin Böhmer)

Planung: Schäfer und Kerbler REWISA Netzwerk

Ausführung: Fa Wildlifegarden (Paul Guger) REWISA Netzwerk

Pflanzen: REWISA über Andreas Kerbler Pflanzenhandel Institut Hartheim und Alternativer Gartenbau Hauser

 

Leaderprojekt Erlebnispfad:

Hier ein paar Skizzen zum aktuellen Projekt